Heike Kati Barath Ohne Titel (2012)


  • Großformatiges Unikat - Über 2 Meter hoch!
  • Coming of Age - Starke Mädchenfigur im Comic-Stil
  • Bedeutende figurative Malerinnen ihrer Generation - Berlin
  • Sehr guter Zustand

6.500,00 €*

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Produktnummer: 29121
Informationen
Kategorie Malerei
Künstler Barath, Heike Kati
Jahr 2012
Titel Ohne Titel
Größe 1 230,0 x 84,0 cm
Material Öl, Lack, Hologramm-Glitter, Acrylfugendichter und Tusche auf Leinwand
Auflage Unikat
Signatur Verso in Bleistift signiert, datiert und nummeriert: Heike Kati Barath 2012
Publikation

vgl. Belgin, T. (2018). MAL. Ernst Osthaus Preis 2017 [Katalog Osthaus Museum Hagen]. Hagen: Neuer Folkwang Verlag.

Provenienz Sammlung Nordrhein-Westfalen
Zustand
Die Malerei ist in sehr gutem Zustand
Künstler
Heike Kati Barath wurde 1966 in Vaihingen an der Enz geboren.

Barath studierte von 1990 bis 1991 an der Koninklijke Academie voor Schone Kunsten in Gent. Danach bis 1998 an der Kunstakademie Münster bei Rainer Barzen, Ingrid Roscheck und Ulrich Erben. Von 2008 bis 2012 hatte sie einen Lehrauftrag an der Kunstakademie Münster. 2012/2013 lehrt sie an der Hochschule für Künste Bremen. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Barath malt vor allem auf großformatigen Leinwänden. Neben Öl und Lack verwendet sie Acrylfugendichter und Bauschaum. Ihre stark farbigen Bilder zeigen zu einem großen Teil Portraits, aber auch fiktiv Gegenständliches. Großen Farbflächen stehen dabei diffizile Ausarbeitungen gegenüber. Neben den Ölbildern entstehen Papierarbeiten. In Ausstellungen sind oft temporäre Wandzeichnungen zu sehen.

Ihre Werke sind in öffentlichen und privaten Sammlungen im In- und Ausland vertreten.

Quelle: Dieser Text basiert auf dem Artikel Heike Kati Barath aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Bei Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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Besonderheiten und Bemerkungen


Heike Kati Barath malt vornehmlich Jugendliche, pubertierende Mädchen und Jungen - und Monster!

Alles Figuren, die ihr Dasein erst noch behaupten müssen - wo nicht durch ihre selbstbewusste Präsenz, da durch das Bild, dass wir uns in unserem Unterbewussten von ihnen machen.

Barath liefert uns diese Bilder. Sie haben hier die Gelegenheit ein monumentales und besonders charakteristisches Bild der Berliner Künstlerin für ihre Sammlung zu erwerben. Ein junges Mädchen, das uns frontal anblickt - es sagt: Hier bin ich - nimm mich so, wie ich bin oder lass es!

"[...]die Bilder und Skulpturen von Heike Kati Barath lassen niemanden unberührt, sie lösen Empathie aus. So schnell vergisst man sie nicht.

Erst recht mit dem Wissen um derartige Werke sind Baraths "typische“ großformatige Bildnisse heranwachsender Menschen eben auch ganz anders zu sehen. Sie verweisen auf die Komplexität des Menschen, der in sich archaische Triebkräfte und anerzogene Vernunft vereint. Heike Kati Barath arbeitet gerade mit klischeehaften Vorstellungen, um sie zu entlarven, aber so, dass ein Rest an Verunsicherung bleibt.“

Thomas Hirsch, 2020 (in: Boesner Kunst + Material)

Die überlebensgroße Figur zeigt Haut und verschränkt die Arme. Abstehende Ohren, ein geröteter Mund und unbändiges Haar stellen das klassische Schönheitsideal in Frage und werden durch den dunkel glitzernden Hintergrund noch besonders hervorgehoben. Barth nutzt ungewöhnliche Materialien wie Hologramm-Glitter und Acrylfugendichter - die langen Stränge des Baustoffs geben den Haaren ihre besondere, ins räumliche gehende Präsenz.

"Auf meinen Bildern gehe ich den Mitteln der Malerei nach, in all ihrer Vielfalt. Ich probiere Materialien aus, die nicht zum klassischen Repertoire einer Malerin gehören, wie zum Beispiel Acrylfugendichter und Bauschaum, alles ist erlaubt, dass der Bildverwirklichung dient. Es gibt keine Tabus.“

Heike Kati Barath, 2018 (in: MAL - Ernst Osthaus Preis 2017)

Nutzen Sie diese Gelegenheit ein Unikat der regelmäßig in deutschen Museen und Kunstvereinen ausgestellten Künstlerin zu erwerben.