Heike Kati Barath Ohne Titel (2015)


  • Großformatiges Unikat - Über 2 Meter hoch!
  • Coming of Age - Energiegeladene Mädchenfigur mit Springseil
  • Bedeutende figurative Malerinnen ihrer Generation - Berlin
  • Sehr guter Zustand

6.500,00 €*

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Produktnummer: 29122
Informationen
Kategorie Malerei
Künstler Barath, Heike Kati
Jahr 2015
Titel Ohne Titel
Größe 1 230,0 x 84,0 cm
Material Öl, Lack, Seil, Acrylfugendichter und Tusche auf Leinwand
Auflage Unikat
Signatur Verso in Bleistift signiert, datiert und nummeriert: Heike Kati Barath 2015
Publikation

vgl. Belgin, T. (2018). MAL. Ernst Osthaus Preis 2017 [Katalog Osthaus Museum Hagen]. Hagen: Neuer Folkwang Verlag.

Provenienz Sammlung Nordrhein-Westfalen
Zustand
Die Malerei ist in sehr gutem Zustand
Künstler
Heike Kati Barath wurde 1966 in Vaihingen an der Enz geboren.

Barath studierte von 1990 bis 1991 an der Koninklijke Academie voor Schone Kunsten in Gent. Danach bis 1998 an der Kunstakademie Münster bei Rainer Barzen, Ingrid Roscheck und Ulrich Erben. Von 2008 bis 2012 hatte sie einen Lehrauftrag an der Kunstakademie Münster. 2012/2013 lehrt sie an der Hochschule für Künste Bremen. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Barath malt vor allem auf großformatigen Leinwänden. Neben Öl und Lack verwendet sie Acrylfugendichter und Bauschaum. Ihre stark farbigen Bilder zeigen zu einem großen Teil Portraits, aber auch fiktiv Gegenständliches. Großen Farbflächen stehen dabei diffizile Ausarbeitungen gegenüber. Neben den Ölbildern entstehen Papierarbeiten. In Ausstellungen sind oft temporäre Wandzeichnungen zu sehen.

Ihre Werke sind in öffentlichen und privaten Sammlungen im In- und Ausland vertreten.

Quelle: Dieser Text basiert auf dem Artikel Heike Kati Barath aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Bei Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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Besonderheiten und Bemerkungen


Heike Kati Barath malt vornehmlich Jugendliche, pubertierende Mädchen und Jungen - und Monster!

Alles Figuren, die ihr Dasein erst noch behaupten müssen - wo nicht durch ihre selbstbewusste Präsenz, da durch das Bild, dass wir uns in unserem Unterbewussten von ihnen machen.

Barath liefert uns diese Bilder. Sie haben hier die Gelegenheit ein monumentales und besonders charakteristisches Bild der Berliner Künstlerin für ihre Sammlung zu erwerben. Ein nacktes, junges Mädchen, das uns mit nach vorne gesenktem Kopf von unten mit ihren rot glühenden Augen erfasst - es sagt: Hier bin ich - nimm mich so, wie ich bin oder lass es!

"[...]die Bilder und Skulpturen von Heike Kati Barath lassen niemanden unberührt, sie lösen Empathie aus. So schnell vergisst man sie nicht.

Erst recht mit dem Wissen um derartige Werke sind Baraths "typische“ großformatige Bildnisse heranwachsender Menschen eben auch ganz anders zu sehen. Sie verweisen auf die Komplexität des Menschen, der in sich archaische Triebkräfte und anerzogene Vernunft vereint. Heike Kati Barath arbeitet gerade mit klischeehaften Vorstellungen, um sie zu entlarven, aber so, dass ein Rest an Verunsicherung bleibt.“

Thomas Hirsch, 2020 (in: Boesner Kunst + Material)

Die überlebensgroße Figur steht frontal vor uns und nimmt fast die ganzen 2,3 Meter Höhe der Leinwand ein. Sie hält ein (wirkliches) Seil in ihren Händen, als wenn sie gleich zum kindlichen Spiel das Seil schwingen würde.

Obwohl die blonde Figur gänzlich unbekleidet vor uns steht, ist hier von Erotik keine Spur - im Gegenteil: unterschwellige Aggressivität und ein naiver Trotz liegen in der Luft. Wie elektrisiert scheinen ihre Haare von dem leicht geröteten Kopf aufzuwirbeln. Barth nutzt ungewöhnliche Materialien wie das Seil und Acrylfugendichter - so gibt sie dem Bild eine ins räumliche gehende Präsenz.

"Auf meinen Bildern gehe ich den Mitteln der Malerei nach, in all ihrer Vielfalt. Ich probiere Materialien aus, die nicht zum klassischen Repertoire einer Malerin gehören, wie zum Beispiel Acrylfugendichter und Bauschaum, alles ist erlaubt, dass der Bildverwirklichung dient. Es gibt keine Tabus.“

Heike Kati Barath, 2018 (in: MAL - Ernst Osthaus Preis 2017)

Nutzen Sie diese Gelegenheit ein Unikat der regelmäßig in deutschen Museen und Kunstvereinen ausgestellten Künstlerin zu erwerben.