Imi Knoebel Face 31 Ed. (2003/14)


  • Collage mit Unikatcharakter - Top-Zustand
  • Konstruktivistisch inspirierte Malerei auf Plastikfolie - Aus der Serie "Face"
  • Beuys-Schüler und renommierter Künstler der "Minimal Art"
  • Hängefertig hinter Museumsglas gerahmt

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Produktnummer: 30407
Informationen
Kategorie Mischtechnik
Künstler Knoebel, Imi
Jahr 2003/14
Titel Face 31 Ed.
Größe Motiv 36,0 x 36,0 cm
Rahmen: 88,0 x 67,8 cm
Material Acryl auf Kunststofffolie
Auflage Unikatcharakter (Serie von 5 Unikaten, hier Nr. 3)
Signatur Verso Galerieetikett sowie betitelt und nummeriert: Face 31 Ed. 3/5
Publikation -
Provenienz Privatsammlung Berlin
Zustand
Die Mischtechnik ist in sehr gutem Zustand
Besonderheiten und Bemerkungen
"Face 31 Ed." - Acryl-Malerei auf collagierter Kunststofffolie von Imi Knoebel.

Die Malerei entstand 2014 als Teil einer streng limitierten Edition - durch individuelle Gestaltung jedes Exemplars hat das Werk Unikatcharakter.

Wenn man will, kann man einen großen Teil des Werkes des Düsseldorfer Künstlers Knoebel als Hommage an den Begründer des Minimalismus, Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch, deuten. Als der Beuys-Schüler für sich die Radikalität der gegenstandslosen Kunst entdeckte, war seine Mission diese Erfahrung in die Welt bringen.

In der "Face"-Serie wird die vom Titel evozierte, begriffliche Vorstellung an ein menschliches Gesicht entsprechend enttäuscht: Die überkreuzt collagierten, handübermalten Streifen aus rechteckig geschnittener Plastikfolie bilden zwar eine Art Rahmen, doch die Fläche bleibt im gegenständlichen Sinne leer. Nur der zarte Pinselstrich ist auf der Folie zu entdecken.

In Gedanken haben wir uns möglicherweise aber schon auf die Suche nach einem bekannten Antlitz gemacht: die durch die Montage erzeugte räumliche Tiefe und vor allem der Zusammenklang der Farben weisen uns hier einen Weg. Wenn nicht zu einer wirklichen Person so doch zu einer Erfahrung von Stimmigkeit und Schönheit.

„Wenn ich gefragt werde, woran ich denke, wenn ich ein Gemälde betrachte, kann ich nur antworten, dass ich überhaupt nicht denke; ich betrachte es und kann nur die Schönheit in mich aufnehmen, und ich möchte es nicht in Beziehung zu etwas anderem sehen. Nur das, was ich sehe, einfach weil es seine eigene Gültigkeit hat.“

Imi Knoebel (zitiert nach: Johannes Stüttgen im Gespräch mit Imi Knoebel, 2015)

Künstler
Imi Knoebel, wird 1940 in Dessau als Klaus Wolf Knoebel geboren.

Knoebel verbringt seine Kindheit in der Nähe von Dresden und zieht 1950 mit der Familie nach Mainz. Von 1962 bis 1964 besucht er die Werkkunstschule Darmstadt, wo er konstruktive und strukturale Kompositionsübungen erlernt. 1964 wechselt an die Düsseldorfer Kunstakademie in die Gebrauchsgrafik-Klasse von Walter Breker. 1965 erreicht er durch extravagantes Auftreten in die Beuys-Klasse aufgenommen zu werden. 

Zunächst schafft Knoebel schwarz-weiße Linienbilder (1966–68). Unter dem Einfluss von Kasimir Malewitsch und seinem „Schwarzen Quadrat“ entstanden flächige Skulpturen aus übereinanderliegenden Platten (z.B. Sandwich I und Sandwich II, Pinakothek der Moderne, München) oder aus bunt bemalten Aluminiumlatten und -platten, die sich gegenseitig teilweise überdecken, wobei sich Muster ergeben (z.B. INNINN).

Im Mai 2006 wird Imi Knoebel Ehrendoktor der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Heute lebt und arbeitet Knoebel als freischaffender Künstler in Düsseldorf. 

Quellenangabe: Dieser Text basiert auf dem Artikel Imi Knoebel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Bei Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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