- Beeindruckendes Panoramaformat - 3 Meter breit!
- Abstrakte Meereslandschaft - Kriegsschiffe zwischen mäandernden Linien
- Zeitgenössischer Künstler aus Chemnitz
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Besonderheiten und Bemerkungen
Das raumgreifende, 3 Meter breite Ölgemälde spielt mit verschiedenen Techniken. Das Bild trägt den Titel "Frontlinien" und kann als spielerische Allegorie auf eine kriegerische Landschaft zu See gesehen werden.
Militärisches Gerät, Schiffe und Kanonenrohre sind als Silhouetten monochrom ausgespart. Sie lagern zwischen breiten, eng mäandernden Linien in Blau und Grün. Dazwischen sind weitere, mit zeichenhafter Linie gestaltete Formen erkennbar.
Der Hintergrund der Malerei ist ganz abstrakt gestaltet. Verschiedene Farbflecken, Felder und Wirbel schimmern durch die Linien hindurch. Die rhythmische Komposition ist thematisch in der Realität verankert, wird aber durch Gollers Malpraxis zu einem assoziativen Spiel: Konzentriert – meditativ – explorativ.
Ein wahrhaftig monumentales Bild – im besonders großen Panoramaformat. Eines der größten Bilder des Chemnitzer Künstlers!
"Das Wahre in der Malerei liegt aber nicht im Gegenständlichen und auch nicht im Nichtgegenständlichen. Ich suche nach Zeit und Raum, um die Suche nach dem Urbild fortzusetzen.“
Michael Goller
Es gibt Elemente in der Malerei Gollers, die zyklisch wiederkehren und die ihn nicht mehr loslassen: die Auseinandersetzung mit dem Farbspektrum, das Arbeiten in mehreren Ebenen oder das Wechselspiel von Gestus, Form und Zeichen in der Fläche. Dazu kommen episodische Elemente, die sie aus der Erforschung eines bestimmten Themenkreises oder aus dem Wechselspiel persönlichen Erlebens speisen.
Das fertige Werk ist dem Maler somit immer auch ein Zeugnis und Archiv seines gegenwärtigen Interesses und seiner Lage. In der Gesamtschau ist es nie statisch, es entwickelt sich von einem Punkt erster Neugier und Konfrontation, wird in der täglichen Übung verfeinert und schließlich gekonnt und gemeistert.
Informationen zum Werk
| Kategorie | Malerei |
|---|---|
| Künstler | Goller, Michael |
| Jahr | 2008 |
| Titel | Frontlinien (Seelinien) |
| Größe 1 | 120,0 x 300,0 cm |
| Material | Öl auf Leinwand |
| Auflage | Unikat |
| Signatur | Unten rechts signiert: M. Goller 2008 Verso betitelt, signiert und datiert: Frontlinien (Seelinien) Michael Goller 2008 |
| Publikation | Werkverzeichnis-Nr. 2008_3 |
| Provenienz | Atelier des Künstlers |
Informationen über den Zustand
|
Die Malerei ist in sehr gutem Zustand |
Informationen über den Künstler
|
Michael Goller wurde 1974 in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) geboren. Goller entwickelte eine gestische, unmittelbare Malerei, die durch schematische Sichtweisen ergänzt wird. Die lyrischen Kompositionen sind von teilweise intensiver und gleichzeitig ausgewogener Farbgebung. In vielen Bildern benutzt er schriftliche Elemente sowie seine selbst entwickelt Schriftart, die Runen ähnelt. Gollers Bilder bestehen aus verschachtelten Ebenen gestischer und zeichnerischer Elemente. Der Zugang zu seinen Bildern ist ein "optisches Schwingen in der Resonanzfrequenz des Bildes". Er arbeitet bis zu einem Jahr an einzelnen Bildern, "lässt die Malerei in der Zeit gerinnen", was nicht im Widerspruch zur intuitiven Gestik steht. 2003 war Michael Goller Mitbegründer der Künstlergruppe Querschlag und gemeinsam mit Peter Piek der Künstlerinitiative Malfront (2003-2007). Der Künstler stellt sein Werk seit 1997 regelmäßig in Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland und Europa aus. Einzelne Werke befinden sich in öffentlichen Sammlungen. Quelle: Dieser Text basiert auf dem Artikel Michael Goller aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Bei Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |
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