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Artikel von Hennig, Albert
Albert Hennig wurde 1907 in Leipzig geboren und verstarb 1998 in Zwickau.
Hennig war ein deutscher Künstler aus der Bauhaus-Tradition. Er wird den Künstlern der verschollenen Generation zugerechnet.
Hennig wurde zunächst Betonbauer und trat 1923 der Sozialistischen Arbeiterjugend (SAJ) und 1928 der SPD bei. 1929 arbeitslos geworden, begann er autodidaktisch zu fotografieren. Er bewarb sich mit einer Reihe Aufnahmen beim Bauhaus in Dessau und wurde 1932 angenommen. Die Fotografien stehen in Motivik und Stil der sozialdokumentarischen Arbeiterfotografenbewegung der Weimarer Republik nahe, zu der Hennig in Leipzig auch aktiven Kontakt pflegte. Seine Lehrer in Dessau und Berlin waren: Josef Albers, Walter Peterhans, Hinnerk Scheper, Joost Schmidt, Ludwig Mies van der Rohe, Wassily Kandinsky und Paul Klee.
Nach dem Krieg wurde er Gründungsmitglied der Gruppe 'Bildender Künstler“ im Kulturbund Zwickau. 1952 auf Grund von Differenzen mit der DDR-Kulturpolitik wurde er notgedrungen wieder Betonbauer bis 1972. Danach widmete er sich ausschließlich der Malerei.
Die Erben übergaben 2008 den umfangreichen wie außergewöhnlichen künstlerischen Nachlass von Albert Hennig, bestehend aus 140 Zeichnungen, 2100 Skizzen und 20 Skizzenbüchern sowie ca. 180 Aquarellen, 70 Pastellen und Monotypien, aber auch Holzschnitten auf Papier und Stoff, an die Kunstsammlungen Zwickau.
Quelle: Dieser Text basiert auf dem Artikel Albert Hennig aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Bei Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Wertvolles Unikat - Hängefertig im RahmenAbstrakte Komposition in zurückhaltender FarbigkeitWerk des sächsischen Bauhaus-Künstlers