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Artikel von Paladino, Mimmo
Mimmo Paladino wurde 1948 in Paduli, Italien geboren.
Paladino fand bereits im jungen Alter zur Kunst. Nachdem er 1964 die Biennale in Venedig besucht hatte, fasste er den Entschluss, Künstler zu werden. Er studierte von 1964 bis 1968 Malerei am Liceo Artistico in Benevento und experimentierte, beeinflusst von Max Ernst und Paul Klee, mit Collagen, Frottagen und ungegenständlichen Bildern. 1968 beendete er die akademische Ausbildung mit dem Diplom und begann frei zu malen.
Anfang bis Mitte der 1970er Jahre befasste sich der Künstler fast ausschließlich mit mythologischen Themen, wie dem Ikarus-Mythos, die er in Zeichnungen umsetzte. Dabei entwickelte Paladino seine eigene, für sein späteres Werk signifikante freskenhafte Technik, bei der er großflächige Wände mit Pastellfarben bemalte. Seine erste Ausstellung hatte Paladino 1977 in Neapel. Mehrere Reisen nach Mailand sowie der Kontakt zu verschiedenen Kunstkritikern und Galeristen machten Paladino bald überregional bekannt. 1978 präsentirete er erstmals seine Wandmalereien. Noch im selben Jahr reiste er nach New York, wo er unter anderem Francesco Clemente traf. Es folgten einige Reisen nach Brasilien.
1980 brachte Mimmo Paladino zusammen mit dem Verleger Emilio Mazzoli ein Buch mit Texten von Achille Bonito Oliva heraus. Der Kunstkritiker Oliva hatte Ende der 1970er Jahre den Begriff Transavanguardia für den Stil der neuen, hauptsächlich von jungen italienischen Künstlern wie Chia, Clemente, Enzo Cucchi und Paladino geprägten Bewegung eingeführt, die in Deutschland Parallelen bei den Neuen Wilden findet. Im selben Jahr nahm Paladino an der Biennale in Venedig und 1982 an der Biennale of Sydney teil. Werke von Mimmo Paladino finden sich in den Sammlungen der Tate Gallery in London, dem Irish Museum of Modern Art (IMMA) in Dublin, des Metropolitan Museum of Art und des Museum of Modern Art in New York.
Quelle: Dieser Text basiert auf dem Artikel Mimmo Paladino aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Bei Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.