Daniel Richter Suse 3 aus dem Zyklus: Hirn (2003)


  • Top Provenienz - Ausgestellt im Neuen Berliner Kunstverein 2003
  • Surreale Landschaft mit weiblichem Akt und gespenstischer Figur
  • Unikat des bedeutenden deutschen Künstlers
  • Hängefertig gerahmt in schönem Holzrahmen

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Produktnummer: 30405
Informationen
Kategorie Malerei
Künstler Richter, Daniel
Jahr 2003
Titel Suse 3 aus dem Zyklus: Hirn
Größe 1 Blatt 30,0 x 42,0 cm
Rahmen: 51,5 x 63,5 cm
Material Öl und Graphit auf zwei mit Klebefilm verbundenen Bögen Papier
Auflage Unikat
Signatur Rechts unten monogrammiert und datiert: DR 03
Publikation Tolnay, A. (2003). Daniel Richter. Hirn [Neuer Berliner Kunstverein, 9. Mai - 22. Juni 2003]. Ostfildern-Ruit: Hatje Cantz Verlag, S. 58 (mit Abb.)
Provenienz Auktionshaus Grisebach, BerlinPrivatsammlung Berlin
Wertzuwachs Die Werke von Daniel Richter sind einer starken Wertsteigerung unterworfen. Laut artprice stieg der Wert einer Arbeit von Daniel Richter in 2021 um 68,2%.
Zustand
Die Malerei ist in sehr gutem Zustand
An Passepartout montiert. Verso Auktionsetikett
Künstler
Daniel Richter gehört zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Gegenwart. Er wurde 1962 in Eutin geboren, studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg von 1992-1996 bei Professor Werner Büttner und arbeitete als Assistent von Albert Oehlen. Von 2004 bis 2006 bekleidete er die Professur für Malerei an der Akademie der Künste in Berlin. Nachdem er diese vorzeitig niedergelegt hatte, übernahm er 2006 den Lehrstuhl für erweiterten malerischen Raum an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Richter lebt und arbeitet wechselnd in Berlin, Hamburg und Wien.

Daniel Richters Gemälde waren bis 2000 ausschließlich abstrakt. Ab diesem Jahr erobern erste figurative Formen seine Werke.
Der Künstler selbst dazu: "Das hat sich irgendwie verselbständigt. Am Anfang war dieses Fleckenhafte, das kennt man ja zum Beispiel von Filmen, wenn die durchschmoren. Eigentlich sind es immer die paranoiden Blicke: Infrarot! Drogen! Geistererscheinungen! Hightech-Nachtsichtgeräte, Leute kommen vom Dunklen ins Helle, dieser Kram. Der Ursprung waren die Blicke, die eigentlich jeder kennt, die in der Malerei aber nicht auftauchen und die ich immer als beunruhigend wahrgenommen habe. Das ist so eine Ebene, wo man weiß, da liegt irgendeine Bedrohung, ein Geheimnis, irgendeine Offenbarung.“ ('Die meisten Maler sind doof“, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 22. April 2007)

Quellenangabe: Dieser Text basiert auf dem Artikel Daniel Richter aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Bei Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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Besonderheiten und Bemerkungen


"Suse 3" - Ölmalerei auf Papier von Daniel Richter aus dem Jahr 2003.

Daniel Richter malte bis 2000 ausschließlich abstrakt. Die hier angebotene Malerei ist ein wundervolles Beispiel seiner Hinwendung zum Figürlichen in den Jahren nach der Jahrtausendwende. Es sind aufreizende Farben, groteske Figuren und kunsthistorische Zitate, die der Maler zu einem unverkennbaren Stil verschmilzt.

Hier sehen wir einen weiblichen Akt, der mit dem Rücken zum Betrachter einem gespenstischen "dunklen Mann" gegenübersteht. Das Gesicht der Figur scheint verzehrt und fast eine Grimasse des Todes darzustellen.

Die Ölfarben sind breit in fast lasierender Art aufgetragen - ihr Duktus bringt eine weitere Ebene der Unruhe in das Bild, das auf zwei mit Tesafilm zusammengehefteten, schneeweißen Bögen Papier entstand.

Das Gemälde wurde 2003 im Neuen Berliner Kunstverein ausgestellt und ist in dem zur Ausstellung zugehörigen Katalog farbig abgebildet.

Das handsignierte Unikat ist in einem schönen Holzrahmen montiert und in sehr gutem Zustand.

"Das, was an seinen Bildern immer wieder fasziniert, nämlich der Gebrauch verschiedenster Stile, Themen, Vorlagen und Zitate, erscheint in der Zeichnung beruhigter, beinahe bescheidener. Jede Szene hat ihre eigene Bühne, die Tänzerinnen und Akrobatinnen, die Zombies, die Wölfe mit den tellergroßen Augen, die Streikenden, die Artisten ... jeder hat seinen Auftritt und muss sich nicht den Platz im Bild teilen. Örtlich und zeitlich undefiniert werden selbst Landschaften völlig austauschbar, Stimmung wird durch Strich und Farben gesetzt, zwischen der Figur und dem Grund, auf dem die Szene ‚ruht‘, herrscht eine widersinnige Verbundenheit, eine seltsam anmutende Emotionsgeladenheit. Er verleiht den Papierarbeiten immer eine erfrischende Unwägbarkeit, indem er sie uns als rätselhafte ‚terra incognita‘ wiedererkennen läßt.“

Britta Schmitz (in: Daniel Richter. Hirn, 2003)