Willi Siber Wandobjekt (2017)


  • Raumwirksame Metallplastik
  • Gebogenes Rohr und perfekte Farboberfläche
  • Renommierter Bildhauer aus Süddeutschland
  • Meisterschüler bei Herbert Baumann an der Akademie Stuttgart

8.000,00 €*

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Produktnummer: 30571
Informationen
Kategorie Objekt
Künstler Siber, Willi
Jahr 2017
Titel Wandobjekt
Größe 1 38,0 x 22,0 x 23,0 cm
Material Stahl, Stahllack und Interferenzlack (braun/rosé)
Auflage Unikat
Signatur Unten signiert und datiert: Siber 2017
Publikation vgl. Hompes, M. (2019). Der Weg. Willi Sieber. 1980-2020.Burgrieden - Rot: Hoenes-Stiftung / Museum Villa Rot
Provenienz Sammlung Hessen
Zustand
Die Objekt ist in sehr gutem Erhaltungszustand
Eine Ecke an der Unterseite minimal bestoßen und kleiner Materialverlust.
Künstler
Willi Siber wurde 1949 in Eberhardzell geboren.

Siber studierte von 1970 bis zum Staatsexamen 1974 Kunstwissenschaften an der Universität Stuttgart. Zeitgleich besuchte er die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Dieses Studium schloss er 1976 als Meisterschüler in der Fachklasse für Bildhauerei von Herbert Baumann mit dem Staatsexamen ab. Seine Ateliers in Reutlingen und Dietenwengen bezog Willi Siber in den 1970er Jahren. Seit 1999 entstehen Großskulpturen auf seinem Werkplatz im Tessin.

Willi Sibers Formkörper und Bildzyklen untersuchen das Material Holz und das raumbezügliche Verhältnis von Relief und Skulptur. Voluminöse Gitterobjekte stehen mit ihrer Filigranität und Transparenz neben kompakten stereometrischen Körpern, deren splissige oder sägerauhe, zapfenbesetzte Oberflächen materielle Vitalität, Verletzlichkeit und Entkörperlichung assoziieren. Der Eindruck von Schwere und Leichtigkeit, Dichte und Auflösung, Raumtiefe und Oberflächenkonzentration steht im Vordergrund einer irritierenden Form- und Oberflächenbehandlung, welche die Gewissheit unserer Seherfahrung hinterfragt.

Seit 1990 stellt Willi Siber weltweit in Galerien, Museen und Kunstvereinen aus. Durch seine Galerien wird er regelmäßig auf den internationalen Kunstmessen repräsentiert.

Willi Sibers künstlerisches Werk wird ergänzt durch vielfältige Kunst-am-Bau-Projekte.

Quelle: Dieser Text basiert auf dem Artikel Willi Siber aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Bei Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

e.artis Sicherheit


Besonderheiten und Bemerkungen


Sie habe hier die Gelegenheit ein Original-Skulptur von Willi Siber aus dem Jahr 2017 für ihre Sammlung zu erwerben.

Das "Wandobjekt" besteht aus massivem Stahl, der mit einem optisch reizvollen Interferenzlack in den zwei Farbnuancen Braun und Rosé lackiert ist. Der Glanz und die unterschiedlichen farblichen Eindrücke kommen durch die eng ineinander verschränkten Windungen besonders schön zu Geltung.

Die Skulptur ist ein wahrer Blickfang. Sie ist vom Künstler als Objekt zur Montage an der Wand konzipiert (eine Öffnung an der Unterseite ist zur Hängung vorgesehen), kann allerdings auch ohne Probleme frei im Raum positioniert werden. Das subtile Spiel zwischen Schwere und Leichtigkeit, Licht und Schatten verleiht dem Objekt seine auratische Präsenz.

"2011 entdeckt Willi Siber Stahl als neues Material für seine Kunst. [...] Ausgangsmaterial der Wand- und Bodenobjekte sind Stahlrohrprofile, welche normalerweise im Kranbau Verwendung finden, und die sich durch eine besondere Stabilität auszeichnen. Eigentlich ist es unmöglich, die Rohre zu brechen oder abzuknicken. Doch genau das macht Siber in seiner Metallwerkstatt in Dietenwengen. Mit hohem Druck kappt er Einzelstücke ab. Aus den entstandenen Elementen schweißt er gewundene Formen, die sich wie Strohhalme geknickt in die Höhe oder über den Boden entwickeln. Anders als es bei zahlreichen anderen Bildhauerinnen und Bildhauern der Fall ist, belässt Siber den Stahl jedoch nicht in seiner rauen, kühlen Oberfläche. Chromlacke statt Autolacke veredeln die Skulpturen zu sensorisch aufregenden Spektakeln. Die Knicke und Kanten entwickeln dabei ein Spiel mit Licht und Schatten, durch welches unzählige Farbnuancen entstehen. Durch sein technisch ausgeklügeltes Verfahren verleiht Siber dem schweren Industriematerial eine Leichtigkeit und Eleganz, die man ihm wohl kaum zugetraut hätte.“

Marco Hompes M.A. (Katalog zur Retrospektive im Museum Villa Rot, 2019)