Judith Sturm Mesokosmos (2008)


  • Handsigniertes Unikat - Über 2,5 Meter breit!
  • Stilvolles Stillleben mit weiblichen Figuren - Informeller Realismus
  • Deutsche Künstlerin und Designerin
  • Meisterschülerin bei Prof. Bodo Baumgarten

16.880,00 €*

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Produktnummer: 21138
Informationen
Kategorie Malerei
Künstler Sturm, Judith
Jahr 2008
Titel Mesokosmos
Größe 1 200,0 x 260,0 cm
Material Öl und Acryl auf Leinwand
Auflage Unikat
Signatur Oben links in Bleistift signiert und datiert: judith sturm 7/08
Publikation -
Provenienz Sammlung atKinsky
Zustand
Die Malerei ist in gutem Erhaltungszustand
Künstler
Judith Sturm wurde 1973 in Saarlouis geboren.

Sturm studierte Freie Kunst - Malerei und Objekte an der Hochschule der bildenden Künste Saar. 2000 schloss sie ihr Diplom als Meisterschülerin von Prof. Bodo Baumgarten ab.

Bereits während ihres Studiums wurde die Künstlerin mit Preisen ausgezeichnet. 1998 erhielt sie den Kulturpreis der Deutschen Bank und 1999 den Kulturpreis der Stadt Saarlouis. Sie erhielt in der Folge auch mehrere Stipendien und Förderungen, so konnte sie im Jahr 2006 etwa als Artist in Residence in der Druckwerkstatt der bekannten Meisterdruckerin Erika Greenberg-Schneider in Tampa,USA ihr grafisches Können verfeinern.

Judith Sturm entwickelte ihren ganz eignen Malstil, den 'informellen Realismus“. Vor abstraktem Hintergrund inszeniert sie Objekte und Körper auf zugleich sinnlich materielle und reduzierte Weise.

Die Künstlerin wohnte zunächst in Saarbrücken und Berlin. Seit 2017 lebt und arbeitet sie in Manacor auf Mallorca.

e.artis Sicherheit


Besonderheiten und Bemerkungen


Die großformatigen Malerei von Judith Sturm aus dem Jahr 2008 ist mit ihren 2 x 2,6 Metern ein wirklicher Hingucker.

Die mehrfach ausgezeichnete Künstlerin und Designerin bezeichnet ihren Malstil selbst als "informellen Realismus". Auf den ersten Blick ein Paradox - zählt der Informel doch zur abstrakten Malerei und der Realismus zu der Stilrichtung, die sich ganz der detailgetreuen Darstellung nach der Natur verpflichtet.

Doch wie so oft, aus dem Gegensatz entsteht fesselnde Kunst, an sich der Kenner reibt und begeistert. Sturm bildet den weiblichen Körper ab. Elegante, leicht bekleidete Frauen, deren Gesicht sich jedoch immer vom Betrachter abwendet oder gar ganz aus der Bildfläche ragt. Mit der so erzielten Distanzierung von der konkreten Person und der Einbeziehung von Gegenständen der Mode scheint die Künstlerin auf die universelle Suche nach Individualität in unserer Zeit abzuzielen.

Diese Bildebene nähert sich dem Ziel des Realismus nach Alltäglichkeit und Sachlichkeit an. Die Dekonstruktion des Figürlichen durch den Ausschnitt und die Auflösung der Formen in der Fläche unterstreichen dagegen Sturms Tendenz zum Informel, der das "Prinzip der Formlosigkeit“ besonders auch im Werden und Auflösen der Form erforscht.

Besonders der Einsatz von Salzkörnern in einigen Partien der Malerei, generiert hier aufregende Effekte. Die Oberfläche und Materialität der Farben wir so durch einen zwar bewußt eingesetzten, im Ergebnis jedoch vom Zufall bestimmten Prozess transformiert. Insbesondere im Bereich der Haut ihrer Figuren wendet Sturm diese Methode an. Die wie zerfließenden und zerborstenen Farbschichten weisen so auf die Verletzlichkeit der Person hin.

Ein großartiges Gemälde der deutschen Malerin, das auf einen repräsentativen Platz in Ihrer privaten Sammlung oder ihrem Unternehmen wartet.