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Artikel von Vostell, Wolf
Wolf Vostell wurde 1932 in Leverkusen geboren und verstarb 1998 in Berlin.
Von 1950 an setze Vostell erste künstlerische Ideen um. 1953 begann er eine Lithografenlehre und besuchte in Wuppertal die Werkkunstschule. Unter dem Eindruck einer Reise nach Paris 1954 stellte Wolf Vostell erste Décollagen her. 1955/1956 besuchte er die Pariser École National Supérieure des Beaux Arts und 1957 die Kunstakademie Düsseldorf.
Wolf Vostells Happening 'Das Theater ist auf der Straße' von 1958 in Paris ist das erste Happening in Europa. Sein Happening 'Cityrama' von 1961 in Köln war das erste Happening in Deutschland. Wolf Vostell produzierte erste Objekte mit Fernsehern und Autoteilen.
Im Jahre 1954 entstanden 1959 elektronische TV-Dé-coll/agen. Damit begann sein Engagement in der Fluxus-Bewegung, die er Anfang der 1960er Jahre mitbegründete. Vostell war der erste Künstler, der einen Fernseher in ein Kunstwerk integrierte (Zyklus Schwarzes Zimmer).
Vostell gilt als einer der Pioniere des Environment, der Videokunst, des Happening und der Fluxus-Bewegung. Techniken wie die Verwischung oder die Décollage sind ebenso ein Kennzeichen der Werke von Wolf Vostell wie das Einbetonieren.
Quellenangabe: Dieser Text basiert auf dem Artikel Wolf Vostell aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Bei Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Handsigniertes Unikat von 1985Hockender Akt in geometrischer AbstraktionPionier der Videokunst, des Happenings und der Fluxus-BewegungIm Original-Künstlerrahmen