Michael Goller 2016_36 (2016)


  • Representative oil painting from 2016
  • Between Abstraction and Representation - People and vessels
  • Contemporary painter from Chemnitz, Germany

€3,200.00*

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Product number: 30110
Informations
Category Malerei
artist Goller, Michael
year 2016
Title 2016_36
size 1 60,0 x 69,0 cm
material Oil on canvas
edition Unique
signature Verso signed and dated: M. Goller 2016
publication Werkverzeichnis-Nr. 2016_36
Provenance Artist's studio
condition
The Painting is in a very good condition
artist
Michael Goller was born in Karl-Marx-Stadt, now Chemnitz, in 1974.
Goller developed a gestural, direct painting, which is supplemented by schematic views. The lyrical compositions are of partially simultaneously intense and have a balanced color scheme. In some contexts, Goller uses his own font, that looks like runes.
"Optical swing in the resonant frequency of the tableau" is an access to his paintings. It takes him up to a year to work on individual paintings. Goller "let the painting clot in time," which means not a contradiction of intuitive gestures.
2003, Michael Goller was co-founder of the artist group Querschlag and, together with Peter Piek, of the artist initiative Malfront (2003-2007). After individual and group exhibitions in Germany and Europe, he has already gained considerable recognition.
Source: This text based upon the article Michael Goller from encyclopedia Wikipedia which is available under GNU Licence of free documentation. The list of contributers you can find at wikipedia.org
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Features and remarks


Ölgemälde von Michael Goller aus dem Jahr 2016.

Auf den ersten Blick dominiert allein die Farbe: Orange. Doch bei aller Reduktion und Monochromie, vor dem abstrakt flammenden Hintergrund, der eine dunklere Grundierung noch leicht durchscheinen lässt, formen sich die Gestalten von Gefäßen und menschlichen Figuren - ein Mann am Computer und zwei Stehende in Büro-Kleidung.

Es gibt Elemente in der Malerei Gollers, die zyklisch wiederkehren und die ihn nicht mehr loslassen: Die Auseinandersetzung mit dem Farbspektrum, das Arbeiten in mehreren Ebenen oder das Wechselspiel von Gestus, Form und Zeichen in der Fläche. Dazu kommen episodische Elemente, die sie aus der Erforschung eines bestimmten Themenkreises oder aus den Wechselspiel persönlichen Erlebens speisen.

Das fertige Werk ist dem Maler somit immer auch ein Zeugnis und Archiv seines gegenwärtigen Interesses und seiner Lage. In der Gesamtschau ist es nie statisch, es entwickelt sich von einem Punkt erster Neugier und Konfrontation, wird in der täglichen Übung verfeinert und schließlich gekonnt und gemeistert. Und dann auf zu Neuem!

" Michael Goller braucht nicht mehr den äußeren Eindruck oder eine auslösende Bildidee, um in den kreativen Prozess einzusteigen. Nach Jahren des Erarbeitens der ihm eigenen Bildsprache kann er aus dem Reichtum seines Inneren schöpfen. Um zu diesen inneren Quellen, quasi ad profundum, vorzudringen, bedarf es der Stille, der Abspaltung alles Äußeren, äußerster Fokussierung.

Thomas Bauer-Friedrich, Direktor Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)2/2014 publiziert im Katalog “Nirgendwo ist Eines”