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Artikel von Schmidt-Rottluff, Karl
Karl Schmidt wurde 1884 in Rottluff bei Chemnitz (Sachsen) geboren und nannte sich seit 1905 Schmidt-Rottluff.
Von 1905 bis 1906 studierte Schmidt-Rottluff Architektur an der Technischen Hochschule Dresden. 1905 wurde die Künstlergruppe Brücke von den Architekturstudenten Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl und Erich Heckel in Dresden gegründet. Im November folgte die erste Ausstellung der Brücke in einer Kunsthandlung in Leipzig.
Schmidt-Rottluffs anfängliches Werk war noch deutlich vom Impressionismus beeinflusst. Als Motive tauchen häufig norddeutsche und skandinavische Landschaften auf. 1911 zog der Maler nach Berlin. Damit nahmen geometrische Formen in seinem Werk größeren Raum ein, ab 1923 runde, geschwungene Formen. Im Jahr 1932 zog er nach Rumbke am Lebasee in Hinterpommern. Im Jahr 1937 wurden Schmidt-Rottluffs Werke (608 Arbeiten) in den deutschen Museen als 'Entartete Kunst“ beschlagnahmt, einige von ihnen wurden dann in der Ausstellung 'Entartete Kunst“ gezeigt. Bei der Gemäldeverbrennung am 20. März 1939 im Hof der Berliner Hauptfeuerwache wurden mehrere seiner Werke vernichtet. Im September 1942 war Schmidt-Rottluff zu Gast bei Helmuth James Graf von Moltke auf Schloss Kreisau in Niederschlesien. Dort malte er zahlreiche Landschaften, insbesondere den Blick über den Park und die Ackerflächen zum Berg Zobten. Nur wenige dieser Aquarelle, die an Freunde verschenkt worden waren, sind erhalten geblieben, die übrigen wurden 1945 vernichtet.
1947 wurde er als Professor an die Hochschule für Bildende Künste in Berlin-Charlottenburg berufen. Im Jahr 1955 war Karl Schmidt-Rottluff Teilnehmer der documenta 1 in Kassel. Karl Schmidt-Rottluff starb 1976 in Berlin.
Quellenangabe: Dieser Text basiert auf dem Artikel Karl Schmidt-Rottluff aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Bei Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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