| Kategorie | Mischtechnik |
|---|---|
| Künstler | Leblanc, Walter |
| Jahr | 1960 |
| Titel | Gouache |
| Größe 1 |
Blatt
50,0 x 40,0 cm
Rahmen: 57,8 x 48,0 cm |
| Material | Gouache über Baumwollfaden auf festem Papier |
| Auflage | Unikat |
| Signatur | Unten links signiert und datiert: Leblanc 60 |
| Publikation | Chafik, G. (2019). Walter Leblanc. Addendum to the catalogue raisonné II. Brüssel: Ludion, Nr. 274 bis |
| Provenienz | Privatsammlung BelgienPrivatsammlung Berlin |
| Wertzuwachs | Die Werke von Walter Leblanc sind einer starken Wertsteigerung unterworfen. Laut artprice stieg der Wert einer Arbeit von Walter Leblanc in 2025 um 21,4%. |
Walter Leblanc Gouache (1960)
- Im Werkverzeichnis - Unikat aus dem Jahr 1960
- Wertsteigerung
- ZERO - Bedeutender Künstler der Op-Art aus Belgien
- Hängefertig im Objekt-Rahmen montiert
29.000,00 €*
- Das Kunstwerk ist sofort verfügbar und kann jederzeit bei uns besichtigt werden.
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Informationen
Zustand
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Die Mischtechnik ist in gutem Erhaltungszustand Minimale Oberflächenverunreinigungen und Verfärbungen im Papier. Rand oben minimal bestoßen. Rand und Ecken mit leichte Knickfalten. |
Künstler
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Walter Leblanc wurde 1932 in Antwerpen, Belgien, geboren und verstarb 1986 in Silly, Belgien. Leblanc studierte von 1949 bis 1954 an der Königlichen Akademie für Schöne Künste in Antwerpen bei Antoine Marstboom und 1955/56 am Hoger Institut voor Schone Kunsten. Ab 1956 arbeitete er als Werbegrafiker, zeitgleich trat er aber auch als freier Künstler in Erscheinung. Ab 1977 lehrte er am Nationalen Hoger Instituut voor Bouwkunst en Stedebouw in seiner Heimatstadt. Leblanc arbeitete als Maler, Grafiker und Objektkünstler. Er gehört zu den bedeutendsten Vertretern der kinetischen und optischen Kunst. Ab 1951 arbeitete der Künstler mit geometrisch-abstrakten Monochromen. In den 1950er Jahren schuf er auf Licht basierende Reliefreihen aus Sand. 1959 wurde Torsion zum wichtigsten Gestaltungselement. Durch Windungen und Verdrehungen von Papier, Karton oder Fäden auf oder in Flächen werden dreidimensionale Strukturen und Skulpturen geschaffen. Dabei arbeitete Leblanc oftmals seriell. 1958 war er Gründungsmitglied der Künstlergruppe G58, in der sich junge belgische Künstler zusammenfanden. Ab 1962 gehört er den Nouvelles Tendances an. Ab 1962 war er an Ausstellungen der Gruppe ZERO beteiligt. Quelle: Dieser Text basiert auf dem Artikel Walter Leblanc aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Bei |
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Besonderheiten und Bemerkungen
Die haben hier die Gelegenheit, ein Unikat des bedeutenden belgischen Künstlers Walter Leblanc für ihre Sammlung moderner Kunst zu erwerben.
Leblanc wird der Op-Art und der konkreten Kunst zugerechnet. Er beteiligt sich mit seinen monochromen Arbeiten auch an wichtigen Ausstellungen der ZERO-Gruppe.
Torsion als Gestaltungsmittel
Ende der 1950er werden Leblancs Arbeiten zunehmend informell - monochrom, minimalistisch und reliefartig moduliert.
Die hier vorgestellte Arbeit aus dem Jahr 1960 gehört zur Gruppe der abstrakten "Gouaches", die der Künstler ab 1958 entwickelt. Zahlreiche Fäden aus verzwirntem Garn werden durch das feste Papier gestochen und in gegeneinander versetzten Feldern horizontal angeordnet.
Gerade die durch das natürliche Ausgangsmaterial und die inhärenten Spannungen des beim Prozess des Spinnens verdrehten Fadens verursachten, minimalen Abweichungen machen den Reiz dieser Arbeit aus. Im Vergleich zur ideal gedachten, geometrischen Linie ist hier nichts perfekt gerade oder parallel, obwohl die konstruktive Ordnung das Relief wesentlich bestimmt.
Leblanc interessierte sich gerade für diese Effekte von Spannung und Drehung im Räumlichen. Zusammen mit der Wirkung des Lichteinfalls und der Beobachterperspektive bieten seine Werke wundervolle Mittel zur Kontemplation.
"The absence of any chromatic nuances within one field of action leaves the predominance to the modulation of the contrasting zones. / The theme of my work is purely the plastic force. / It corresponds to the methodical proceedings of a pre-established programme. / Grouped into sequences of logical or systematic successions, my work is about serial formation (the repetition of elements that are similar in nature).“
Walter Leblanc, 1977
Das Unikat ist freischwebend in einem Objektrahmen aus Acrylglas montiert. Bereit für Ihre Wand!