Forcalquier
- Unikat in einem vergoldeten Modellrahmen
- Licht der Provence - Erleuchteter Platz in der Stadt Forcalquier
- Deutscher Künstler mit Passion für Frankreich
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Besonderheiten und Bemerkungen
Der Maler war verliebt in die Provence - 1981 baute er sich dort sein Atelier-Haus in Sérignan-du-Comtat. Die Farben und das Licht der französischen Region hatten es ihm angetan. Hier besucht er die nahe gelegene Stadt Forcalquier im Naturpark Luberon.
In sanft leuchtenden Farben sehen wir hier einzelne Menschenfiguren auf einem öffentlichen Platz. Der Maler verwischt die Konturen der Häuser, Personen und Bäume und zelebriert das Licht, das vor allem im Zentrum durchbricht.
"Ich bin fasziniert vom Licht. Das Licht ist dort am interessantesten, wo seine Modulation oder Brechung am differenziertesten, nuanciertesten ist- unter Bäumen. Eigentlich statische Elemente, wie Platanen oder Hauswände, erfahren durch das ständig verändernde Licht eine verhaltene Dynamik. Und da sich die Bewegung der Figuren und Personen auch in dieser verzögerten Bewegung befinden, ergibt dies einen Gleichklang der Elemente-Harmonie. Es kommt mir also nicht so sehr darauf an, Typen, Physiognomie darzustellen, sie sind für mich vor allem Träger des Lichts.“
Werner Lichtner-Aix
Die Leinwand ist in einem vergoldeten Modellrahmen montiert.
Informationen zum Werk
| Kategorie | Malerei |
|---|---|
| Künstler | Lichtner-Aix, Werner |
| Jahr | 1986 |
| Titel | Forcalquier |
| Größe 1 |
Leinwand
35,6 x 40,3 cm
Rahmen: 56,2 x 45,6 cm |
| Material | Öl auf Leinwand |
| Auflage | Unikat |
| Signatur | Unten links signiert: AixVerso auf Leinwand signiert, datiert, betitelt und Werknummer: Aix 1986 Forcalquier OE-86029 |
| Publikation | - |
| Provenienz | Privatsammlung Hessen |
Informationen über den Zustand
|
Die Malerei ist in sehr gutem Zustand |
Informationen über den Künstler
|
Werner Lichtner-Aix wurde 1939 in Berlin geboren und verstarb 1987 in München. Der Namenszusatz 'Aix' steht für die 'apollinische Landschaft: Landschaft, allen Beiwerks entkleidet, bloßgelegt in ihren Wesenskern, strahlend in Farbe'. Lichtner wurde Ingenieur und bildete sich autodidaktisch in der Malerei und Graphik aus. 1961 flüchtete Lichtner von Ost- nach West-Berlin, um dort sein Studium weiterzuführen. Vier Jahre später erfolgte die Übersiedelung nach München. 1967 entschloss er sich zur freien Malerei und gab in der Folge seine Anstellung als Ingenieur bei Siemens auf. Von 1970 an verbrachte Lichtner-Aix den Großteil des Jahres in der Provence, in Sérignan-du-Comtat. Neben dem Ausbau seines Ateliers entdeckte der Künstler die provenzalische Landschaft. Hauptanliegen war von nun an die Landschaft und der Mensch, der Mensch als Teil der Natur. 1976 veränderte sich der Malstil von Lichtner-Aix. Die Farben wurden differenzierter. Mit der zunehmenden Vereinfachung der Bilder, ihrer Konzentration auf Licht und Farbe, schufen sie zunehmend ihren Reichtum aus einem überstrahlenden, allgegenwärtigen Licht. Quelle: Dieser Text basiert auf dem Artikel Werner Lichtner-Aix aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Bei Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |
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