Shu Takahashi Pink Escape (1973)


  • Plastische Prägung mit 3-D Effekt
  • Abstrakte, Organische Form in tollen Farben
  • Bedeutender Künstler aus Japan
  • Mitglieder der Gruppe Dokuritsu Bijutsu

Produktnummer: 22816
Informationen
Kategorie Grafik
Künstler Takahashi, Shu
Jahr 1973
Titel Pink Escape
Größe Blatt 55,5 x 75,5 cm
Rahmen: 60,0 x 80,0 cm
Material Farbsiebdruck und Prägung auf Papier
Auflage 75 Exemplare, hier Nr. 33
Signatur Unten rechts in Bleistift nummeriert, signiert und datiert: 33/75 Shu Takahashi 1973
Publikation -
Provenienz Privatsammlung Berlin
Zustand
Die Grafik ist in sehr gutem Zustand
Besonderheiten und Bemerkungen
Ein Original-Prägedruck von Shu Takahashi aus dem Jahr 1973.

Im Zentrum der weißen Fläche erhebt sich eine organisch anmutende Form. Durch die Prägung der Farbfläche ergeben sich im Licht wundervolle Farbreflexe.

Der geschwungene, in zwei Segmente geteilte Körper in Pink umschließt ein bunt wogendes Inneres.

Die Grafik wurde in einer Auflage von 75 Exemplaren herausgegeben und ist in sehr gutem Zustand.

Eine perfekt gerahmte und handsignierte Arbeit des lange in Italien wirkenden japanischen Künstlers.

Künstler
Shu Takahashi wurde 1930 in Fukuyama-city, Präfektur Hiroshima, Japan, geboren.

Takahashi begann ein Studium an der Kunsthochschule von Musashino (Stadt Tokio), musste dieses jedoch abbrechen um im Japan der Nachkriegszeit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Kotaro Midorikawa bringt ihn der Kunstwelt wieder näher indem er ihm eine Beteiligung an der Ausstellung der Avantgarde-Vereinigung Dokuritsu Bijutsu ermöglicht. 1956 hat er seine erste Einzelausstellung in Tokio. 1961 wird ihm der Yasui-Preis verliehen. 1963 erhält er ein Forschungsstipendium der italienischen Regierung und zieht nach Italien. Seit 1996 ist der Künstler Professor an der Kurashiki University of Sciences and Arts. Im Jahr 2003 eröffnete Takahashi sein Atelier in Sami, Kurashiki, wo er seit dem auch lebt und arbeitet.

Takahashis minimalistische und zugleich sinnliche Kunst zeigt Einflüsse des Hard-Edge sowie räumlicher und geometrischer Abstraktion. Sein Stil reifte im Kontakt mit der Mailänder Künstleravantgarde und wurde von zeitgenössischen visuell-kinetischen Entwürfen inspiriert. Seit den achtziger Jahren erreichen seine Arbeiten monumentale Dimensionen mit einer feierlichem, ruhigem und meditativem Aura.

Zahlreiche Preise und Ausstellungen würdigten bis heute das Werk des Japaners. So wurde ihm 1993 ein Retrospektive in der Nationalgalerie für Moderne Kunst in Rom gewidmet.

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