Daniel Richter Ohne Titel (2008)


  • Unikat mit Top Provenienz
  • Leuchtende Farben in nächtlicher Landschaft - Mauerspringer
  • Bedeutender zeitgenössischer Künstler aus Deutschland
  • Hängefertig gerahmt in schönem Holzrahmen

22.500,00 €*

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Produktnummer: 34900
Informationen
Kategorie Malerei
Künstler Richter, Daniel
Jahr 2008
Titel Ohne Titel
Größe 1 59,5 x 42,0 cm
Material Öl auf Papier
Auflage Unikat
Signatur Rechts unten monogrammiert und datiert: DR 08Verso Galeriestempel und -etikett
Publikation -
Provenienz Contemporary Fine Arts, BerlinPrivatsammlung SchweizSammlung Schweiz
Zustand
Die Malerei ist in sehr gutem Zustand
Künstler
Daniel Richter gehört zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Gegenwart. Er wurde 1962 in Eutin geboren, studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg von 1992-1996 bei Professor Werner Büttner und arbeitete als Assistent von Albert Oehlen. Von 2004 bis 2006 bekleidete er die Professur für Malerei an der Akademie der Künste in Berlin. Nachdem er diese vorzeitig niedergelegt hatte, übernahm er 2006 den Lehrstuhl für erweiterten malerischen Raum an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Richter lebt und arbeitet wechselnd in Berlin, Hamburg und Wien.

Daniel Richters Gemälde waren bis 2000 ausschließlich abstrakt. Ab diesem Jahr erobern erste figurative Formen seine Werke.
Der Künstler selbst dazu: "Das hat sich irgendwie verselbständigt. Am Anfang war dieses Fleckenhafte, das kennt man ja zum Beispiel von Filmen, wenn die durchschmoren. Eigentlich sind es immer die paranoiden Blicke: Infrarot! Drogen! Geistererscheinungen! Hightech-Nachtsichtgeräte, Leute kommen vom Dunklen ins Helle, dieser Kram. Der Ursprung waren die Blicke, die eigentlich jeder kennt, die in der Malerei aber nicht auftauchen und die ich immer als beunruhigend wahrgenommen habe. Das ist so eine Ebene, wo man weiß, da liegt irgendeine Bedrohung, ein Geheimnis, irgendeine Offenbarung.“ ('Die meisten Maler sind doof“, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 22. April 2007)

Quellenangabe: Dieser Text basiert auf dem Artikel Daniel Richter aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Bei Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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Besonderheiten und Bemerkungen


Original Ölmalerei auf Papier von Daniel Richter aus dem Jahr 2008.

Daniel Richter malte bis 2000 ausschließlich abstrakt. Eines seiner ersten figurativen Gemälde aus diesem Jahr ist das Bild "Phienox", es zeigt eine Menschenmenge, die eine Mauer in feurig leuchtender Landschaft überwindet. Das große Hauptwerk führt das Mauermotiv als eines der Leitmotive von Richters Malerei auf. Weitere Mauer-Bilder folgen...

Das Sujet weckt unweigerlich Assoziationen zur jüngeren deutschen Geschichte und dem "Mauerfall". Aber es kann auch als allgemeine Allegorie auf den Kampf und die Überwindung von Widerstanden und Hindernissen gedeutet werden.

Hier sehen wir eine hohe Mauer aus schwarzen, runden Steinen, die von vier Figuren überwunden wird. Die Mauer scheint sich in die Schwärze des Nachthimmels zu verlängern und unüberwindbar, doch zusammen klettern und springen die Figuren über das Bauwerk.

Das Feuer der rot, gelb, orange und blau leuchtenden Silhouetten befeuert die surreale Szenerie. Wer weiß, was sich auf der anderen Seite befindet? Ist es eine Flucht oder ein nächtliches Abenteuer, dem wir hier beiwohnen?

"Das, was an seinen Bildern immer wieder fasziniert, nämlich der Gebrauch verschiedenster Stile, Themen, Vorlagen und Zitate, erscheint in der Zeichnung beruhigter, beinahe bescheidener. Jede Szene hat ihre eigene Bühne, die Tänzerinnen und Akrobatinnen, die Zombies, die Wölfe mit den tellergroßen Augen, die Streikenden, die Artisten ... jeder hat seinen Auftritt und muss sich nicht den Platz im Bild teilen. Örtlich und zeitlich undefiniert werden selbst Landschaften völlig austauschbar, Stimmung wird durch Strich und Farben gesetzt, zwischen der Figur und dem Grund, auf dem die Szene ‚ruht‘, herrscht eine widersinnige Verbundenheit, eine seltsam anmutende Emotionsgeladenheit. Er verleiht den Papierarbeiten immer eine erfrischende Unwägbarkeit, indem er sie uns als rätselhafte ‚terra incognita‘ wiedererkennen läßt.“

Britta Schmitz (in: Daniel Richter. Hirn, 2003)

Die Ölfarben sind breit und stellenweise fast lasierend aufgetragen - ihr Duktus bringt eine weitere Ebene energiegeladener Spannung in das Bild.

Das Gemälde trägt auf der Rückseite den Galeriestempel der langjährigen Exklusiv-Repräsentanz des Künstlers.

Das handsignierte Unikat ist in einem schönen Holzrahmen montiert und in sehr gutem Zustand.